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History
Turn back in the time

Es waren einmal Menschen…
Es war einmal ein oranger Ball…
Es war einmal eine Leidenschaft…

Alles begann mit der Entscheidung junger Kameruner im Ausland zu studieren. Man verließ Heimat, Familie, Freunde und flog nach Frankreich, Deutschland, Belgien oder England, um sich weiter zu bilden… um weiter zu leben. Zu ihren Leben gehörte unter anderen Basketball.
Einer dieser Menschen, Bryce Ngatchou, landete in Hannover. Basketball gehörte schon zuvor in seiner Heimat zu seiner Leidenschaften. Im Basketball-Team der Universität traf er zufällig auf andere Landsleute mit denen er sich gut verstand und weiter hin diese Leidenschaft teilte. Langsam wuchs das Bedürfnis andere alte Bekannte wieder zu treffen und wie damals mit ihnen Basketball zu spielen. Es gab in Deutschland übers ganze Land verstreut genügend von denen. Die ersten Versuche wurden im Jahre 1998 mit der Organisation von Freundschaftsspielen: Im März und Mai 1998 trafen die kamerunischen Studenten aus Hannover auf Landsleute aus Braunschweig. Es folgte im November desselben Jahres ein weiteres Spiel gegen kamerunische Studenten in Karlsruhe. Das waren gute Spiele auf hohem Niveau, da die verschiedenen Spieler bereits Nachwuchstalente bzw. etablierte und erfahrene Vereinspieler in ihren jeweiligen Städten waren.

Nach und nach entwickelte sich die Idee, ein großes Basketball-Zusammentreffen in Hannover zu veranstalten: Ein Turnier! Alle unter einem Dach, um sich wieder zu sehen, sich aus zu tauschen, sich miteinander zu messen und zusammen zu feiern.
So fand am 1. Mai 1999 das erste Basketballturnier „Baskamerun“, sprich „Basketball aus Kamerun“, in Hannover statt. Der Slogan der Veranstaltung lautete: „The game is the same wherever you play!“
Spiel und Spaß, unabhängig von Ort und Zeit. Die Gründungsmitglieder von Baskamerun gehörten einem Freundeskreis, die dieselbe Philosophie und dieses ehrenamtliche Projekt teilten. Es waren u. a. die kamerunischen Spieler in Hannover, Sandra N., Gaelle S., Nadège N., Armel ., Wondy T., Didier N., Pegguy T.  u. v. m.
Mit dieser Einstellung waren 6 Teams (aus Gießen, Bremen, Braunschweig, Hamburg, Karlsruhe  und Berlin) und ca. 300 Fans nach Hannover angereist. Die Teams bestanden zu 70 %  aus kamerunischen Spielern und der Rest aus anderen Nationalitäten.
Plötzlich ging es um viel mehr als nur um die Spielart Basketball. Sich endlich wieder zu sehen, mit anderen seine Lebenserfahrungen und Erlebnisse aus zu tauschen, neue Gesichte kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen, wurden für viele Menschen Hauptgründe ihrer Teilnahme. Einen ganzen Tag lang wurde Basketball der Grund zu feiern. Basketball wurde als Brücke zwischen den Menschen zelebriert. Ein unerwarteter Erfolg!

Das, was eine einmalige Sache sein sollte, ist ein jährliches Rendezvous geworden: Eine Institution für alle Basketball-Liebhaber. Die positive Bilanz, die immer stärkere Nachfrage und die Zufriedenheit der Gefährten von Baskamerun haben im Laufe des Jahres dazu geführt, dass die Turniere immer größer, immer besser, immer voller und vor allem immer multikultureller wurden. Gerade wurde der Turniersieger gekrönt, schon wurde sich nach dem nächsten Turniertermin gesehnt und gefragt.
Aus allen Ecken Deutschlands sind über 6000 Basketball-Fans nach Hannover gereist, um mindestens ein Mal bei Baskamerun zu sein. Spieler verschiedener Niveaus (vom Freizeitspieler und Streetballer bis zu 2. Bundesliga-Spieler). Überragende Spieler aus Frankreich und Belgien machen sich jedes Jahr mit Vergnügung den langen Weg nach Hannover. Die Turniere 2000, 2001 und 2002 hatten Damenspiele im Angebot. Die Fans freuen sich immer wieder über das unterhaltsame und vielseitige Rahmenprogramm mit Tanzauftritten, Cheerleaders, Live Musik Shows, Rap Freestyles, Dunk-Contest, 3 Points Shooting-Out und Gewinnspielen.

2006 war das Jahr der großen Innovation: für die 8. Auflage setzen die Veranstalter Hannover und die Region mitten in das Geschehen. Um seine Internationalität und Integrationswille zu verstärken wurde das Turnier umbenannt: „International B-Ball-Day Hannover“.Eingeladen warenalle Basketball-Liebhaber aus Hannover und der ganzen Welt. Jeder hannoversche Basketballfreund, jeder Fan, jeder Sportverein, jeder Spieler sollte sich als Gast dieser Veranstaltung angesprochen fühlen. Es ging darum, etwas Einzigartiges der Hannover-Basketball-Stadt zu bieten: Ein Stadtfest wo Spaß, Fairplay, Respekt und vor allem multikulturelle Integration im Mittelpunkt stehen. Ein Sport- & Kulturevent, der ein Zeichen gegen Diskriminierung und Intoleranz setzt.
Besser als erwartet ist das Projekt B-Ball-Day 2006 beim hannoverschen Publikum angekommen: 12 Teams, 130 Spieler, ca. 1000 Fans, eine unbeschreibliche Stimmung in zwei Spielhallen und auf der After-Party!

Dann kam der B-Ball-Day 2007 voller Versprechen. Und tatsächlich hat dieser Tag alle Erwartungen übertroffen: 16 Teams, 200 Spieler, ca. 2000 Gäste, ein gelungenes Rahmenprogramm, einen Heimsieg von den Hannover UBC Tigers Hannover, eine „never seen before“- After-Party, aber viel wichtiger: einen etablierten Platz in den Basketball- Herzen Norddeutschlands.

Wir bedanken uns bei unseren Gästen, unseren Anhängern, unseren Partnern und Sponsoren für das Vertrauen und die Treue, die sie uns seit 10 Jahren schenken und wir freuen uns auf die Zukunft.

Don’t miss the 10th Anniversary on May 3rd, 2008!!!
We did it before, we’ll do it again
And we do’ll it bigger than ever…

      
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